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Gesundheit

Experte erklärt, warum rissige Hände jetzt zum Risiko werden können

„Unsere Haut ist die erste Barriere für Viren“

Dr. Jens Altmann ist leitender Arzt der Bodenseeklinik und Facharzt für Plastische Chirurgie. Er ist spezialisiert auf Brustchirurgie und Fettabsaugungen sowie auf Körperstraffungsoperationen.

Eine der wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen, um uns und die Menschen in unserem Umfeld vor einer Infektion zu schützen, ist regelmäßiges Händewaschen und desinfizieren – das ist eine Tatsache. Tatsache ist aber auch, dass unsere Hände dadurch mehr und mehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Es können Risse und Fissuren entstehen, die – entgegen dem Zweck akribischer Hygiene – die Ansteckungsgefahr erhöhen können.

„Beim Händewaschen werden immer auch wertvolle Hautfette gelöst. Waschen wir unsere Hände sehr häufig und verwenden zudem Desinfektionsmittel, wird die Haut trocken, beginnt zu schuppen und reißt teilweise ein. In der aktuellen Situation sollte dies unbedingt vermieden werden, denn unsere Haut ist die erste Barriere für Viren. Werden die Hände rissig, reduziert sich demnach auch die Schutzfunktion der Haut“, so Dr. Jens Altmann, leitender Arzt der Bodenseeklinik und Generalsekretär der Internationalen Gesellschaft für Ästhetische Medizin (IGÄM e.V.).

Daher ist es ratsam, die Hände mehrmals täglich einzucremen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Entscheidend sind dabei die Inhaltsstoffe, denn Handcreme ist nicht gleich Handcreme. Beispielsweise sind Cremes mit einem hohen Wasseranteil weniger geeignet, da dieser bei trockener Luft schnell verfliegt und die Haut ausgetrocknet zurücklässt. „Produkte mit Urea, welches die Feuchtigkeit in der Haut bindet, ist zum Beispiel für die Pflege von sehr beanspruchten Händen gut geeignet. Daneben spenden auch Inhaltsstoffe wie Oliven-, Mandel-, Avocado-Öl und Sheabutter der Haut Feuchtigkeit und machen sie wieder zart. Beruhigend wirken Handcremes, die einen Zusatz von Kamillenextrakt enthalten“, so der Experte.

Ein Extratipp des Experten: Teilen Sie ihre Handcreme aktuell besser nicht, weil man nie wissen kann, ob die andere Person sich die Hände vor dem Anfassen der Tube so gründlich gewaschen hat, wie Sie selbst.

Weitere Informationen:
www.bodenseeklinik.de